Presseinformation

 

10.12.2007  -  Berlin / München

Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) wirken zukünftig als wirtschaftliche Treiber und verändern die Gesellschaft nachhaltig

„Monitoring Informations- und Kommunikationswirtschaft 2007“ von TNS Infratest ermittelt zum Zweiten Nationalen IT-Gipfel den Entwicklungsstand der deutschen Informations- und Kommunikationswirtschaft mittels exklusiver Expertenbefragung

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Anlässlich des Zweiten Nationalen IT-Gipfels hat das Projekt „Monitoring Informations- und Kommunikationswirtschaft“, das TNS Infratest im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie bereits seit 2000 durchführt, den 2. ePerformance Report 2007 vorgelegt, der den Status-Quo der IKT in Deutschland erfasst sowie Entwicklungen und Trends bis zum Jahr 2010 mit hochrangigen Experten der Branchen einschätzt.
 
Im November hatten Führungskräfte, Experten und Entscheider aus dem Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien sowie dem angrenzenden Bereich der (Neuen-) Medien an einer schriftlich-postalischen Expertenbefragung von TNS Infratest teilgenommen. Die Ergebnisse wurden in einem Workshop gespiegelt und in einem Report zusammengefasst. Dieser liegt nun unter dem Titel „2. ePerformance Report 2007 - Sonderbericht anlässlich des Zweiten Nationalen IT-Gipfels“ vor.
 
Grundsätzlich sehen vier Fünftel der befragten IKT-Experten eine starke bis sehr starke Abhängigkeit des IKT-Sektors von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung für die Bundesrepublik Deutschland. Der Expertenkreis geht von einer starken Wechselwirkung zwischen den Entwicklungen im IKT-Sektor und der konjunkturellen wirtschaftlichen Entwicklung aus. Weiter konstatieren 68 Prozent der Fachleute, dass die Entwicklungen im deutschen IKT-Sektor stark international getrieben sind.
 
Im Bereich der Infrastrukturentwicklung sehen die Experten die Breitbandtechnologie als einen herausragenden Entwicklungsbereich des Jahres 2007. Dementsprechend wird der weitere Ausbau der stationären Breitbandinfrastruktur in den kommenden Jahren nicht nur für die IKT-Branche, sondern auch für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung Deutschlands als sehr bedeutsam erachtet. „Als unabdingbare Basistechnologie legt Breitband die Grundlage für die Ausschöpfung der Potenziale im Bereich Anwendungen. Breitband wird zunehmend zu einem „must-have“ im nationalen sowie insbesondere im internationalen Wettbewerb. Darüber hinaus wird die Bedeutung des Breitbandausbaus auch für die gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland von 70 Prozent der Experten als zunehmend hoch eingeschätzt“, fasst Dr. Malthe Wolf, Projektleiter Monitoring Informations- und Kommunikationswirtschaft bei TNS Infratest, die Experteneinschätzung zusammen. Aus Sicht der Experten hat Deutschland in einem der zentralen Schwerpunkte des Ersten Nationalen IT-Gipfels deutliche Fortschritte zu verzeichnen. Allerdings konstatieren die Experten, dass in diesem Schlüsselbereich für viele zukünftige Technologien, Anwendungen und Märkte noch große Herausforderungen zu meistern sind, um die IT der Zukunft für Deutschland optimal umsetzen zu können. 75 Prozent der Befragten sehen trotz erster Fortschritte derzeit den größten Nachholbedarf im Ausbau der flächendeckenden Breitbandinfrastruktur, um zukünftigen Herausforderungen begegnen und Chancen nutzen zu können.
 
Eine besondere Herausforderung, aber auch Chance sieht der Expertenkreis in der Entwicklung des sogenannten Web 2.0. Derzeit bewerten die befragten Fachleute die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen IKT in diesem Bereich und in der Konvergenz der Medien als leicht abgeschlagen. „Die Veränderungen durch die sich aufeinander zu bewegenden Sektoren der IKT- und Medienbranche gilt es demnach sensibel zwischen Erhalten und Entwickeln auszubalancieren“, so Dr. Wolf resümierend. Unstrittig ist im Kreis der Experten, dass sich das sogenannte Social Web nachhaltig auf Gesellschaft und Gesamtwirtschaft auswirken wird.
 
Handlungsbedarf sehen die Fachleute beim E-Government durch Politik aber auch durch Wirtschaft und Wissenschaft. Die Ergebnisse der Expertenbefragung zeigen, dass E-Government in den kommenden drei Jahren für 54 Prozent der Befragten eine wichtige bis sehr wichtige Bedeutung für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung Deutschlands haben wird. Auch die gesellschaftlichen Auswirkungen werden nach Ansicht der befragten Spezialisten bis 2010 deutlich zunehmen. Diese werden von 51 Prozent der Befragten überwiegend als hoch bis sehr hoch eingestuft. Empfohlen werden politisch-pragmatische Entscheidungen, um den bestehenden politischen wie wirtschaftlichen Rückstand Deutschlands aufzuholen und das öffentliche Gemeinwesen verstärkt in die digitale Welt zu überführen. „Es gilt, das Vertrauen der Bürger zu gewinnen und die technologischen Grundlagen zu legen und schnell auszubauen“, sagt Dr. Sabine Graumann, Director Business Intelligence bei TNS Infratest.
 
Die mittelfristigen Entwicklungen auf dem IKT Arbeitsmarkt werden laut Expertenkreis Monitoring Informations- und Kommunikationswirtschaft bis zum Jahr 2010 eine hohe gesamtwirtschaftliche Bedeutung haben. Auch die gesellschaftlichen Auswirkungen des Fachkräftemangels werden durch die Befragten als hoch eingestuft. Grundsätzlich sehen 90 Prozent der Befragten bereits jetzt einen Fachkräftemangel im IKT-Sektor, der sich nach Einschätzung von über drei Fünfteln auch negativ auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung auswirken kann. Um diesem drohenden Nachwuchs- und Fachkräftemangel als „Innovationshemmnis Nummer 1“ flexibel zu begegnen, sind eine Reihe von inhaltlichen Einzelmaßnahmen erforderlich. Diese betreffen das zu flexibilisierende Zuwanderungsgesetz, notwendige Erleichterungen im Arbeits- und Steuerrecht für Beschäftigte in Deutschland, die Förderung von IT im Schul- und Hochschulbereich und die Verbesserung der Kooperation von Ausbildungsinstitutionen mit der Wirtschaft. Die Unternehmen sind aufgefordert die Weiterbildung älterer Arbeitnehmer zu fördern und ihre Einstellungspraxis hinsichtlich älterer Arbeitsloser zu überdenken. Auch ist die Frauenquote in Ausbildung und Beschäftigung zu steigern. „So kann Begeisterung geweckt, Impulse für bessere Qualifizierung gesetzt und Karrieremöglichkeiten am Standort Deutschland eröffnet werden“, erläutert Dr. Graumann die Positionen der Experten.
 
Gesamtwirtschaftlich wie gesellschaftlich sehen die befragten IKT-Experten eine besondere Bedeutung im Themenkomplex IT-Sicherheit, Online-Kriminalität und Datensicherheit. Annähernd drei Viertel (73 Prozent) der Befragten bewerten die Bedeutung des Themengebietes IT-Sicherheit für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung Deutschlands bis Ende des Jahres 2010 als wichtig bis sehr wichtig. Zwei Fünftel sogar ausschließlich sehr wichtig. Äußerst erfreulich ist, dass die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen IKT insbesondere im Bereich IT-Sicherheit weit vorne gesehen wird. Noch höher fällt die Einschätzung der Experten im Hinblick auf die gesellschaftliche Relevanz aus: Vier Fünftel gehen von einer mindestens hohen Bedeutung von IT-Sicherheit im Hinblick auf die gesellschaftliche Entwicklung aus. Beinahe die Hälfte der Befragten gibt sogar eine ausschließlich sehr hohe gesellschaftliche Auswirkung für Deutschland an. Um Vertrauen in der digitalen Welt zu schaffen, wird IT-Sicherheit als ein zentrales und weit in die Zukunft reichendes Thema des IKT-Sektors hervorgehoben. Diskussionen um die Themen Datenschutz, elektronische Identitäten sowie Verbraucherschutz sind weiter wegen ihrer großen gesellschaftlichen Relevanz von höchster Bedeutung. Entwicklungen wie Web 2.0 – das Social Net – oder aber Digital Content sowie speziell der Bereich des User Generated Content werden zukünftig gänzlich neue Herausforderungen für die Rechts- und Verbrauchersicherheit darstellen.
 
Zusammenfassend halten die Experten fest, dass Politik, Wirtschaft und Wissenschaft für die Weiterentwicklung des IKT-Standort Deutschland intensiv zusammenarbeiten müssen. Die Intensität, mit der die konvergenten Entwicklungen aus IKT und Medien alle Bereiche von Wirtschaft und Gesellschaft durchdringen, ist für alle Beteiligten eine große Herausforderung. Obgleich die Entwicklungsgeschwindigkeit der Informations- und Kommunikationstechnologie ein atemberaubendes Tempo vorgibt, ist die Anpassung an diesen Wandel eine Aufgabe von Jahren.
 
Der 2. ePerformance Report zeigt ausgehend von den gegenwärtigen Stärken die zukünftigen Chancen und Handlungsfelder der deutschen Informations- und Kommunikationswirtschaft auf. Diese ergeben sich im Zusammenhang von Gesellschaft und den einzelnen Teilmärkten, Produkten und Diensten. „Wir sind zuversichtlich, dass Deutschland den guten Weg, der mit dem Ersten Nationalen IT-Gipfel in Potsdam begonnen wurde, nun mit dem Zweiten IT-Gipfel in Hannover fortführt“, resümieren Dr. Graumann und Dr. Wolf.
 
Die vollständigen Berichte zum „Monitoring Informations- und Kommunikationswirtschaft 2007“ inklusive begleitender Graphiken und Statistiken können kostenfrei unter www.monitoring-ik-wirtschaft.de heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter www.tns-infratest.com/bmwi bzw.www.bmwi.de
 
Monitoring Informations- und Kommunikationswirtschaft
TNS Infratest führt bereits im siebenten Jahr in Folge im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) das Forschungsprojekt „Monitoring Informations- und Kommunikationswirtschaft“ durch. Seit dem Jahr 2000 wird mit quantitativen Faktenberichten und qualitativen Expertengesprächen systematisch der Entwicklungsstand der deutschen Informations- und Kommunikationswirtschaft und ihrer Anwendungsfelder im internationalen Vergleich zu den führenden Märkten in Nordamerika, Asien und Europa abgebildet. Für die aktuelle Projektphase 2007-2009 wurde das Monitoring Informations- und Kommunikationswirtschaft um den sogenannten 1. ePerformance Report 2007- Deutschland im Vergleich erweitert, der die wichtigsten Ergebnisse des 10. Faktenberichts 2007 aggregiert und den Reifegrad der deutschen IuK-Wirtschaft misst. Der nun vorliegende 2. ePerformance Report 2007 - Sonderbericht anlässlich des Zweiten Nationalen IT-Gipfels fasst die Ergebnisse aus einer exklusiven Befragung und einem Workshop hochrangiger IKT-Sektor-Experten im November 2007 zusammen. Mit dem Report werden die eingetretenen und voraussichtlichen Entwicklungen dargestellt und für die Themenschwerpunkte des Zweiten Nationalen IT-Gipfels und der deutschen IuK-Wirtschaft jeweils aus Expertensicht aktuell bewertet, sowie konkrete Handlungsempfehlungen erarbeitet.
Weitere Informationen unter www.tns-infratest.com/bmwi
 
Zu TNS Infratest
TNS Infratest ist Mitglied der TNS Gruppe (Taylor Nelson Sofres, London) und gehört damit zu einem der führenden Marktforschungs- und Beratungsunternehmen der Welt. Für unsere Auftraggeber aus Automobil und Verkehr, Pharmamarkt, IT/(Tele-) Kommunikation und Neue Medien, Finanzforschung, Konsumgüter, sowie der Medien-, Politik- und Sozialforschung liefert TNS Infratest „Beratung durch Forschung“ und damit den innovativen Management Support für Wissensvorsprung und Entscheidungssicherheit.

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Dr. Sabine Graumann
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Projektleiter Monitoring IuK-Wirtschaft
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