Qualitative OTC Forschung

 

Die qualitative OTC Forschung bei Kantar TNS kann auf einen großen Erfahrungsschatz in allen relevanten Indikationsbereichen und Produktkategorien zurückgreifen.

Zunächst einmal ist in dem Bereich qualitative OTC Forschung natürlich die generelle qualitative Forschungskompetenz gefragt. Dazu zählen beispielsweise Kreativität und Kompetenz in der Entwicklung von adäquaten Forschungsdesigns sowie exzellente Moderations- und Analysefähigkeiten.

Darüber hinaus ist der OTC Bereich sicherlich durch eine besondere Heterogenität und Komplexität der Zielgruppen charakterisiert.

Insbesondere bei Grundlagenstudien ist es häufig sinnvoll, alle relevanten Zielgruppen zu berücksichtigen: Wir nennen dies die 360° Perspektive. Nicht nur die betroffenen Konsumenten / Patienten, sondern auch Apotheker, PTAs, Allgemein- und Fachärzte sowie weitere Berufsgruppen wie Podologen, Kosmetikerinnen, Pflegepersonal, Arzthelferinnen, Frisöre, etc. sind häufig relevante Zielgruppen, wenn es darum geht, unseren Kunden wissensbasierte Empfehlungen im Bereich U&A bereitzustellen und Faktoren der konkreten Entscheidungsfindung in einer Produktkategorie zu etablieren.

Die Heterogenität der Zielgruppen erfordert eine besonders sorgfältige entsprechende Anpassung der Forschungsinstrumente: Der medizinische Experte wird genauso auf Augenhöhe angesprochen wie der OTC-Apothekenkäufer.

OTC Forschung berührt häufig die Intimsphäre von Menschen und erfordert daher eine besonders sensible Auswahl des qualitativen Forschungsdesigns: Wann ist die Einzelexploration geboten? Wann ist eine Gruppe mit 4 Teilnehmern der Gruppe mit 8 Teilnehmern vorzuziehen? Wann ist eine Mischung von Frauen und Männern in einer Gruppe kontraproduktiv?
Die Erfahrung unserer Experten ermöglicht weiterhin eine zuverlässige Einschätzung, in welchen Fällen der zusätzliche Aufwand eines ethnografischen Interviews bei dem Teilnehmer zu Hause oder einer Begleitung beim Einkauf (accompanied shopping) gerechtfertigt ist.

Wir haben sehr gute Erfahrungen gemacht mit dem Einsatz von kreativen Techniken in der Durchführung von Markenkern- und Positionierungsstudien. Dazu zählt der Einsatz projektiver Techniken im Verlauf einer Gruppendiskussion oder eines Tiefeninterviews – siehe die untenstehende Auswahl!

Zusätzlich sind vorbereitende Aufgaben häufig sinnvoll, um die Teilnehmer für die bewusste Wahrnehmung ihrer Gewohnheiten und den dahinter liegenden Bedürfnissen zu sensibilisieren. Ein Kopfschmerztagebuch inklusive der Beschreibung der entsprechenden emotionalen Befindlichkeit liefert beispielsweise zusätzlichen konkreten Input, wenn es um das Tiefen-Verständnis typischer Verwendungskontexte geht. Auch ein Online-Diskussionsforum kann hier zur Vorbereitung sinnvoll sein.

Viele unserer Studien sind eingebunden in einen Innovationsprozess und haben die Aufgabe, konkreten Input für die Generierung zielgruppenspezifischer und bedürfnisorientierter Konzepte im Rahmen unserer Innovationsmethoden wie z.B. Super Group™ bereitzustellen.

 

 

Kontakt

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Dr. Christiane Gern-Coprian

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